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der Stadt Salzburg
aktualisiert am: 01. 12. 2010


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Club-Aktivitäten

Der VELOclub beabsichtigt sein Wirken im Bereich der Radverkehrspolitik und des Radverkehrs
in der Stadt Salzburg weiter fortzuführen. Wenngleich viele Institutionen sich um den Radverkehr bemühen oder über Probleme berichten, stellen wir fest, dass nicht alles zufriedenstellend ist.

Dies bestätigen entsprechende Leserbriefe, Kritiken und Verbesserungswünsche.


Um nicht alleine und als Einzelner wirksam werden zu müssen, bietet sich der VELOclub als Meinungs- und Aktions-Forum an. Denn wir sind der Meinung, dass ein gemeinsames Auftreten wirksamer ist.

Soweit die Möglichkeit besteht, wird der VELOclub bei Veranstaltungen die für den
Radverkehr und Umwelt von Bedeutung sind, mit einem INFO-Stand präsent sein, z.B.:
Autofreie Tage, Radfeste, Umwelttage. Dabei bietet sich die Gelegenheit für Info und Auskünfte.

 

Unser Club und Organe

Der VELOclub ist ein eingetragener Verein, ein Fahrradclub. Der gemeinnützige, unabhängige und unparteiliche Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Förderung des Radverkehrs überwiegend in der Stadt Salzburg und Umland und setzt sich für die Verwendung des Fahrrades als sinnvolles, umweltfreundlichstes, kostengünstigstes und gesundes Verkehrs-, Fortbe-wegungs-, Transport-, und Reisemittel für die alltäglichen Anforderungen und zur Freizeitgestaltung
sowie für den Radwegeausbau und die Interessen der Radfahrer ein. (Statut-Auszug)

Wir sind Mitglied bei der Plattform der Verkehrsinitiativen.

Unsere Organe/Funktionäre sind derzeit:
Obmann: Georg Ornetsmüller
Obmann-Stv.: Jürgen Wildner
Kassier: Erwin Eder
Schriftführerin: Julia Rath
1. Rechnungsprüfer: Rudi Weichhart
2. Rechnungsprüfer: Gerlinde Rath



Historie

Im Jahre 1989 faßten, angeregt durch ähnliche, bestehende Projekte in anderen Städten, einige Fahrradfreaks und Umweltbewußte die Idee und den Entschluß, einen gemeinnützigen, unabhängigen und unparteilichen Verein zu gründen, der sich für den umweltfreundlichen und öffentlichen Verkehr, insbesonders für die Förderung des Radverkehrs, der Verwendung und Einsetzbarkeit des Fahrrades - als umweltfreundliche Alternative des privaten und wirtschaftlichen Verkehrs - sowie für den Radwegeausbau und die Interessen der Radfahrer einsetzt.
Für diese Tätigkeit erhielt der VELOclub im Jahre 1989 einen Umweltpreis.

Die wirtschaftliche und betriebliche Nutzung/Verwendung des Fahrrades wurde ausgeübt durch: Fahrradverleih (VELOrent), Fahrradwerkstätte (VELOrep) mit Fahrradhandel und -zubehör (VELOshop) und schließlich Fahrradbotendienst (VELOfax).

Im Jahre 1991 erfolgte notwendigerweise die Aufteilung des gesamten VELOclubs und so wurden diese Geschäftsbereiche in die Selbständigkeit geführt (VELOrep und VELOfax) bzw. übertragen (VELOrent und VELOshop an VELOactive).

Die Durchführung von Radtouren (VELOtours) verblieb beim Club unter der
Bezeichnung VC-Radlerkreis

Der VELOclub befaßte sich nur mehr mit: verkehrspolitischer Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit, u.a. regelmäßige Verfassung der VELOpress, Mitgliederbetreuung und -Info, Teilnahme am Radforum der Stadt Salzburg, Mitsprache bei Fahrrad-relevanten Bauprojekten der Stadt (Radwegebau), Mitarbeit an Radwegeplänen (Radwegeplan der Stadt in Zusammenarbeit mit SN und Salzburger Sparkasse, Öko-Stadtplan der Stadt, Radwegeplan der Salzstrasse ab Krimml), Teilnahme an Umwelttagen der Stadt u.a., Anlage einer Bibliothek (Literatur zu Fahrrad/Radfahren und Radkarten), Zusammenarbeit mit anderen Fahrrad-Initiativen (z.B. ARGUS Wien: Mitgestaltung und Versand des DRAHTESEL, Abschluß von Fahrrad-Versicherungen).

 

Wir haben die Situation des Radverkehrs in der Stadt Salzburg beobachtet und stellen fest:


Was uns gefällt:
Salzburg kann sich als Radlerhauptstadt Österreichs bezeichnen, auf Grund der ständig ausgebauten Radwege und der zunehmenden Radler- Frequenz.

Der Radwegkoordinator trägt wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung.Viele weitere Projekte von Rad- und Fußwegen stehen in Vorbereitung und warten auf Verwirklichung. 
Vorbildlich wirkt auch unser radelnder Bürgermeister.

Das Bemühen um Trennung von Geh- und Radwegen.


Was uns nicht gefällt 
Die Winterbetreuung der Radwege (Räumung und Streuung) der Radwege:
Die Räumung der Radwege geschieht nachrangig, oft sehr spät oder gar nicht, die Streuung ist radschädlich. Die Schneeräumung der Autofahrbahnen erfolgt planmäßig und meist zu Lasten
anliegender Geh- und Radwege. Es gibt genug Radfahrer, die auch im Winter auf das Rad angewiesen sind, nicht zuletzt wegen der hohen Verkehrs- Tarife.

Es fehlen vielfach noch solche Ampeln, die gleichzeitig Fußgängern und Radfahrern grün geben.

dass es immer wieder Leute gibt die nichts besseres im Kopf haben als Saufen, die Flaschen zerschlagen und die Glasscherben am Radweg liegenlassen.

Dass oftmals Radwege zugeparkt sind. Dadurch müssen Radfahrer in den viel schneller fliesenden Verkehr ausweichen und geraten dabei oft in gefährliche Situationen.

Dass es bei vielen Geschäften entweder keine oder vollkommen untaugliche Radständer gibt.

Dass die Radwege im Winter immer noch nicht zufriedenstellend geräumt und betreut werden.


DIE 10
 VORZUGSPUNKTE DES FAHRRADES UND RADFAHRENS
Quellen-Nachweis: Die zehn Vorzugspunkte des Fahrrades von Ing. Ferdinand Körner 

Das Fahrrad ist ein historisches und bis heute aktuelles Kulturgut! Es ist Bestandteil unserer Gesellschaft und für die heutigen Menschen eine Selbstverständlichkeit. Vielen ist der Wert des Rades und des Radfahrens eigentlich gar nicht bewusst. Die Tatsache, dass das Rad einen bleibenden Bestand hat, beweisen seine Vorzüge, die hier in 10 Punkten zusammengefasst dargestellt sind:

1. Zweckdienlich: unabhängiges Verkehrsmittel, ohne Fremdenergie, krisenfest, wendig,
platzsparend, einfache Pflege, geringe Servicekosten, bietet große Hilfe und Erledigungsvolumen
im Alltag, mit Radanhänger oder Aufbau Transport größerer Lasten möglich.

2. Gesund: schafft Fitness, bietet Freizeit- und Sportvergnügen, Tempo ist beherrschbar.

3. Umweltfreundlich: geräuschlose Fortbewegung, fordert keine umfangreichen und
aufwändigen Verkehrsflächen, bringt uns der Natur näher.

4. Verkehrsfreundlich wie kein anderes mechanisches Fortbewegungsmittel, staufrei, 
entschärft Verkehrssituationen in Ballungszentren.

5. Kombi-Verkehr möglich: durch die Rad-Mitnahme in anderen Verkehrsmitteln 
erweitert sich der Aktionsradius. 

6. Das Rad dient einem großen Benutzerkreis: vom natürlichen Bewegungsdrang eines
Kindes bis zum Alltagsradler, Radsportler, sogar Körperbehinderte.

7. Freies Sichtvergnügen: der freie Blick erlaubt bessere Wahrnehmungsmöglichkeit der
Umgebung und Natur und steigert den Erlebniswert.

8. Beachtlicher Wirtschafts- und Beschäftigungszweig für Rad-Industrie, Ausrüster und Tourismus.

9. Geringerer Verkehrsflächenbedarf für Radwege. Der Radwegeausbau sowie die gezielte und
ganzjährige Wegebetreuung schaffen sogar zusätzliche Arbeitsplätze.

10. Die Vorbildwirkung dieser autarken Mobilität, die intakte Umwelt und Gesundheit im
höchsten Maße gewährleistet, verdient einen besseren Status in unserer Gesellschaft.

Wer fest tritt, der bleibt fit!
Unser Ehrenmitglied hat sich seit Jahrzehnten mit dem Sinn, dem Nutzen, der Verwendung und Einsetzbarkeit, also mit den Vorzügen des Fahrrades und Radfahrens sowie mit verschiedenen Verbesserungen, insbesondere Wegebetreuung der Radwege im Winter (Räumung und Streuung)
sowie Radmitbeförderung befasst. 

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