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Club-Aktivitäten
Der
VELOclub beabsichtigt sein Wirken im Bereich der Radverkehrspolitik
und des Radverkehrs
in der Stadt Salzburg weiter fortzuführen. Wenngleich viele
Institutionen sich um den Radverkehr bemühen oder über
Probleme berichten, stellen wir fest, dass nicht alles zufriedenstellend
ist.
Dies
bestätigen entsprechende Leserbriefe, Kritiken und Verbesserungswünsche.
Um nicht alleine und als Einzelner wirksam werden zu müssen,
bietet sich der VELOclub als Meinungs- und Aktions-Forum
an. Denn wir sind der Meinung, dass ein gemeinsames Auftreten wirksamer
ist.
Soweit die Möglichkeit besteht, wird der VELOclub bei Veranstaltungen
die für den
Radverkehr und Umwelt von Bedeutung sind, mit einem INFO-Stand präsent
sein, z.B.:
Autofreie Tage, Radfeste, Umwelttage. Dabei bietet sich die Gelegenheit
für Info und Auskünfte.
Unser
Club und Organe
Der
VELOclub ist ein eingetragener Verein, ein Fahrradclub. Der gemeinnützige,
unabhängige und unparteiliche Verein, dessen Tätigkeit
nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Förderung des
Radverkehrs überwiegend in der Stadt Salzburg und Umland und
setzt sich für die Verwendung des Fahrrades als sinnvolles,
umweltfreundlichstes, kostengünstigstes und gesundes Verkehrs-,
Fortbe-wegungs-, Transport-, und Reisemittel für die alltäglichen
Anforderungen und zur Freizeitgestaltung
sowie für den Radwegeausbau und die Interessen der Radfahrer
ein. (Statut-Auszug)
Wir
sind Mitglied bei der Plattform der Verkehrsinitiativen.
Unsere Organe/Funktionäre sind derzeit:
Obmann:
Georg Ornetsmüller
Obmann-Stv.:
Jürgen Wildner
Kassier:
Erwin Eder
Schriftführerin:
Julia Rath
1.
Rechnungsprüfer: Rudi Weichhart
2.
Rechnungsprüfer: Gerlinde Rath
Historie
Im Jahre 1989
faßten, angeregt durch ähnliche, bestehende Projekte
in anderen Städten, einige Fahrradfreaks und Umweltbewußte
die Idee und den Entschluß, einen gemeinnützigen, unabhängigen
und unparteilichen Verein zu gründen, der sich für den
umweltfreundlichen und öffentlichen Verkehr, insbesonders für
die Förderung des Radverkehrs, der Verwendung und Einsetzbarkeit
des Fahrrades - als umweltfreundliche Alternative des privaten und
wirtschaftlichen Verkehrs - sowie für den Radwegeausbau und
die Interessen der Radfahrer einsetzt.
Für diese Tätigkeit erhielt der VELOclub im Jahre 1989
einen Umweltpreis.
Die wirtschaftliche
und betriebliche Nutzung/Verwendung des Fahrrades wurde ausgeübt
durch: Fahrradverleih (VELOrent), Fahrradwerkstätte (VELOrep)
mit Fahrradhandel und -zubehör (VELOshop) und schließlich
Fahrradbotendienst (VELOfax).
Im Jahre 1991
erfolgte notwendigerweise die Aufteilung des gesamten VELOclubs
und so wurden diese Geschäftsbereiche in die Selbständigkeit
geführt (VELOrep und VELOfax) bzw. übertragen (VELOrent
und VELOshop an VELOactive).
Die Durchführung
von Radtouren (VELOtours) verblieb beim Club unter der
Bezeichnung VC-Radlerkreis
Der VELOclub
befaßte sich nur mehr mit: verkehrspolitischer Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit,
u.a. regelmäßige Verfassung der VELOpress, Mitgliederbetreuung
und -Info, Teilnahme am Radforum der Stadt Salzburg, Mitsprache
bei Fahrrad-relevanten Bauprojekten der Stadt (Radwegebau), Mitarbeit
an Radwegeplänen (Radwegeplan der Stadt in Zusammenarbeit mit
SN und Salzburger Sparkasse, Öko-Stadtplan der Stadt, Radwegeplan
der Salzstrasse ab Krimml), Teilnahme an Umwelttagen der Stadt u.a.,
Anlage einer Bibliothek (Literatur zu Fahrrad/Radfahren und Radkarten),
Zusammenarbeit mit anderen Fahrrad-Initiativen (z.B. ARGUS Wien:
Mitgestaltung und Versand des DRAHTESEL, Abschluß von Fahrrad-Versicherungen).
Wir
haben die Situation des Radverkehrs in der Stadt Salzburg beobachtet
und stellen fest:
Was uns gefällt:
Salzburg
kann sich als Radlerhauptstadt Österreichs bezeichnen, auf
Grund der ständig ausgebauten Radwege und der zunehmenden Radler-
Frequenz.
Der
Radwegkoordinator trägt wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung.Viele
weitere Projekte von Rad- und Fußwegen stehen in Vorbereitung
und warten auf Verwirklichung.
Vorbildlich wirkt auch unser radelnder Bürgermeister.
Das
Bemühen um Trennung von Geh- und Radwegen.
Was uns nicht gefällt
Die
Winterbetreuung der Radwege (Räumung und Streuung) der Radwege:
Die Räumung der Radwege geschieht nachrangig, oft sehr
spät oder gar nicht, die Streuung ist radschädlich. Die
Schneeräumung der Autofahrbahnen erfolgt planmäßig
und meist zu Lasten
anliegender Geh- und Radwege. Es gibt genug Radfahrer, die auch
im Winter auf das Rad angewiesen sind, nicht zuletzt wegen der hohen
Verkehrs- Tarife.
Es
fehlen vielfach noch solche Ampeln, die gleichzeitig Fußgängern
und Radfahrern grün geben.
dass
es immer wieder Leute gibt die nichts besseres im Kopf haben als
Saufen, die Flaschen zerschlagen und die Glasscherben am Radweg
liegenlassen.
Dass
oftmals Radwege zugeparkt sind. Dadurch müssen Radfahrer in
den viel schneller fliesenden Verkehr ausweichen und geraten dabei
oft in gefährliche Situationen.
Dass
es bei vielen Geschäften entweder keine oder vollkommen untaugliche
Radständer gibt.
Dass
die Radwege im Winter immer noch nicht zufriedenstellend geräumt
und betreut werden.
DIE 10 VORZUGSPUNKTE DES FAHRRADES
UND RADFAHRENS
Quellen-Nachweis:
Die zehn Vorzugspunkte des Fahrrades von Ing. Ferdinand Körner
Das Fahrrad
ist ein historisches und bis heute aktuelles Kulturgut! Es ist Bestandteil
unserer Gesellschaft und für die heutigen Menschen eine Selbstverständlichkeit.
Vielen ist der Wert des Rades und des
Radfahrens eigentlich gar nicht bewusst. Die Tatsache,
dass das Rad einen bleibenden Bestand hat, beweisen seine Vorzüge,
die hier in 10 Punkten zusammengefasst dargestellt sind:
1. Zweckdienlich:
unabhängiges Verkehrsmittel, ohne Fremdenergie, krisenfest, wendig,
platzsparend, einfache Pflege, geringe Servicekosten, bietet große
Hilfe und Erledigungsvolumen
im Alltag, mit Radanhänger oder Aufbau Transport größerer
Lasten möglich.
2. Gesund:
schafft Fitness, bietet Freizeit- und Sportvergnügen,
Tempo ist beherrschbar.
3. Umweltfreundlich: geräuschlose
Fortbewegung, fordert keine umfangreichen und
aufwändigen Verkehrsflächen, bringt uns der Natur näher.
4. Verkehrsfreundlich
wie kein anderes mechanisches Fortbewegungsmittel, staufrei,
entschärft Verkehrssituationen in Ballungszentren.
5. Kombi-Verkehr
möglich: durch die Rad-Mitnahme in anderen Verkehrsmitteln
erweitert sich der Aktionsradius.
6. Das
Rad dient einem großen Benutzerkreis: vom natürlichen
Bewegungsdrang eines
Kindes bis zum Alltagsradler, Radsportler, sogar Körperbehinderte.
7. Freies
Sichtvergnügen: der freie Blick erlaubt bessere Wahrnehmungsmöglichkeit der
Umgebung und Natur und steigert den Erlebniswert.
8. Beachtlicher
Wirtschafts- und Beschäftigungszweig für Rad-Industrie,
Ausrüster und Tourismus.
9. Geringerer
Verkehrsflächenbedarf für Radwege. Der Radwegeausbau
sowie die gezielte und
ganzjährige Wegebetreuung schaffen sogar zusätzliche Arbeitsplätze.
10. Die
Vorbildwirkung dieser autarken Mobilität, die intakte Umwelt
und Gesundheit im
höchsten Maße gewährleistet, verdient einen besseren
Status in unserer Gesellschaft.
Wer
fest tritt, der bleibt fit!
Unser
Ehrenmitglied hat sich seit Jahrzehnten mit dem Sinn, dem Nutzen,
der Verwendung und Einsetzbarkeit, also mit den Vorzügen des
Fahrrades und Radfahrens sowie mit verschiedenen Verbesserungen,
insbesondere Wegebetreuung der Radwege im Winter (Räumung und
Streuung)
sowie Radmitbeförderung befasst.
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